Home / Marketing / Wie man Fehler im digital Marketing vermeidet

 

mistakeEs werden im digitalen Marketing immer wieder die gleiche Fehler gemacht, nicht nur von Anfängern. Oft ist das nicht einmal böse Absicht oder Unachtsamkeit, sondern Unwissenheit. Wir wollen helfen, diese Fehler zu vermeiden.

Ganz oben auf der Liste stehen Quantität. Es bringt überhaupt nichts, viele Fans oder Likes zu haben, wenn es keine Interaktionen gibt. Auch mehrere Posts am Tag, nur um viel zu produzieren, sind sinnlos, wenn daraus keine Konsequenzen folgen, zum Beispiel Interaktionen oder Conversions. Selbst eine Menge Kommentare ist fruchtlos, wenn diese nicht beantwortet werden (oder gar zu kritisch sind).

Ein weitere Fehler ist Beliebigkeit. Soziale Medien funktionieren nur, wenn die Nutzer eine Relevanz sehen. Ein im Netz ohnehin schon erfolgreiches Katzenvideo noch mal posten, nur um dabei zu sein, wird keinen Effekt haben. Was gewollte wird, ist Einzigartigkeit.

Schnelle Erfolge zu suchen mag zwar kurzfristig befriedigend sein, hat aber kaum Auswirkungen. Auch eine Webseite oder ein Blog hat mal seine 15 Minuten Berühmtheit, aber Conversion kommt von langfristigen Beziehungen, die gepflegt werden müssen.

Was man sich bei jeder Kampagne vorher überlegen muss, ist wer eigentlich die Zielgruppe ist und wie sie erreicht werden kann. Ältere Menschen lesen eher noch Emails, Teens sind schon fast gar nicht mehr auf Facebook zu finden. Dafür unterschätzen viele noch wie wichtig eine Mobile Kampagne ist. Ohne ordentliche Zielgruppendefinition verpufft die beste Kampagne wirkungslos.

Zum Handwerkszeug des guten Marketers gehören auch Tests, zum Beispiel das A/B-Splitting. Nur wer Vergleiche hat, welche Tagline bei welchen Kunden besser ankommt, kann auch verkaufen. Dabei ist immer daran zu denken, dass man hier den Daten folgen sollte und nicht seinem Bauchgefühl.

Was man unter keinen Umständen machen darf, ist Follower oder Likes kaufen. Erstens kommt es schnell heraus. Zweitens ist es kontraproduktiv, weil schnell viele Beschwerden kommen, die bearbeitet werden müssen. Und drittens kaufen gekaufte Follower schlicht nichts.

Und noch ein Pro-Top von uns zum Schluss: Es lohnt sich immer mal im System nachzuschauen, ob da noch Einkaufskörbe sind, die nicht ausgecheckt wurden. Die gehören immerhin Kunden, die vielleicht nur vergessen haben, dass sie gerade shoppen waren.